Veganes Risotto mit Pastinaken und Zuckerschoten

VEGANES RISOTTO MAL ANDERS

Dieses Risotto kommt ganz ohne Reis aus, denn die Basis besteht aus Pastinaken. Diese haben als Wintergemüse momentan Hochsaison. Das Wurzelgemüse sieht der Petersilienwurzel fast zum Verwechseln ähnlich. Doch man schmeckt den Unterschied – die Pastinake schmeckt eher nussig und leicht süßlich, während die etwas würzigere Petersilienwurzel eben eher nach Petersilie schmeckt.

Während Reis mit etwa 400 kcal/100g zu Buche schlägt, kommt die Pastinake nur auf schlanke 58 kcal/100g. Trotzdem machen sie durch den hohen Gehalt an Ballaststoffen ( ca. 2g/100g) und dem darin enthaltenen Quellstoff Pektin lange satt.

Pastinaken enthalten unter anderem Vitamin E bzw. C und Kalium. Zudem gehört sie zu den mittleren Magnesiumlieferanten. Deshalb sind sie auch für Sportler eine echt gute Wahl. Erfahre →hier noch ein wenig mehr über die Pastinake.

DAS REZEPT

Für dieses vegane Pastinaken Risotto habe ich mich von einem Rezept von →Attila Hildmann inspirieren lassen, es aber leicht abgewandelt. Das vegane Pastinaken Risotto ist eine echt schlanke Alternative zu herkömmlichem Risotto, aber mindestens genauso cremig, dank Cashewmus. Zudem macht es echt gut satt, durch die daran enthaltenen Quell- und Ballaststoffe.

Knoblauch, Zwiebeln, Weißwein, getrocknete Tomaten und Oregano sorgen für eine mediterrane Würze. Kombiniert mit dem nussigen Aroma der Pastinake und der gerösteten Kernemischung kann das Pastinaken Risotto wirklich locker mithalten mit der „normalen“ Variante.

Und dann auch noch Zuckerschoten! Ich persönlich liebe Zuckerschoten und verwende sie demnach recht häufig. Hier werden sie nur kurz blanchiert und verleihen dem Risotto eine frische, knackige, leicht süßliche Note.

Veganes Pastinakenrisotto

DIE ZUTATEN

Für zwei Personen

200g Zuckerschoten
Kokosöl oder Olivenöl
Pinienkerne
Kürbiskerne
Sonnenblumenkerne
600g Pastinaken
2 rote Zwiebeln
frischer Knoblauch
getrocknete Tomaten in Öl
ca. 100 ml Weißwein
3 EL Cashewmus
Salz
Schwarzer Pfeffer
Oregano

DIE ZUBEREITUNG

Zunächst die Pastinaken putzen und mit einer Reibe grob raspeln. Ggf. noch einmal mit einem scharfen Küchenmesser durchhobeln, um etwa die Größe von Reiskörnern zu bekommen. Kleiner Tipp vorab: Wenn Du das nussige Aroma der Pastinake nicht magst, kannst Du alternativ auch Karotten verwenden.

Zwiebeln und Knoblauchzehen (je nach Geschmack ein bis drei Zehen) schälen und in feine Würfel schneiden. Die Zuckerschoten putzen und in feine Streifen schneiden. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen, eventuell das verbleibende Öl noch einmal mit einem sauberen Küchentuch abtupfen und ebenfalls in feine Streifen schneiden.

Nun die Pinienkerne, die Kürbiskerne und die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne bei niedriger Hitze ohne Öl leicht goldbraun anrösten. Kernemischung aus der Pfanne nehmen, leicht salzen und beiseite stellen.

In derselben Pfanne das Öl erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Pastinaken kurz anbraten und mit Weißwein ablöschen. Dann nach etwa 3 – 4 Minuten die Zuckerschoten und die getrockneten Tomaten hinzugeben.

Mit Salz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Oregano abschmecken. Alles noch einmal ein paar wenige Minuten sanft weitergaren.
Hier kommt es auch ein wenig auf deinen persönlichen Geschmack an. Ich esse mein Risotto gerne bissfest, daher lasse ich es nur zwei bis drei Minuten weiterziehen. Wenn du es etwas weicher bevorzugst, lass es ein einfach bisschen länger in der Pfanne garen.

Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, das Risotto vom Herd nehmen und das Cashewmus unterheben. In Schalen anrichten, nach Geschmack mit etwas frischem Leinöl beträufeln und mit der gerösteten Kernemischung bestreuen.

Dazu habe ich noch einen super unkomplizierten und schnellen grünen Salat von der Endivie und Microgreens gemacht. Mein Dressing bestand aus einer einfachen Vinaigrette aus Apfelessig, Salz, Peffer, etwas Xylit für die Süße, Leinöl, einer basischen Kräutermischung und veganem Senf.

Alle Zutaten außer dem Leinöl gut mit einander vermischen. Zuletzt das Leinöl tropfenweise einrühren und mit einer Gabel gut aufschlagen. Den geputzten Salat mit dem Dressing mischen.

Zu guter Letzt die Microgreens hinzufügen. Ich habe Radieschen Sprossen, Alfalfa Sprossen und Brokkolie Sprossen verwendet. Diese habe ich in einem sogenannten Sprossengarten selbst binnen weniger Tage in der Küche gezogen. Mit dem warmen Risotto servieren.

ICH WÜNSCHE DIR GUTEN APPETIT

Dir hat es geschmeckt? Oder vielleicht auch nicht? Vielleicht möchtest Du auch meine exotisch-würzige →Kürbis Kokos Suppe mit Lorbeer und Kurkuma ausprobieren? Wenn Du das Rezept nachkochst, poste mir doch ein Bild von Deinem Risotto mit dem Hashtag #golightyoga auf →Instagram! Ich bin gespannt darauf, was Du draus machst und vor allem, ob`s Dir schmeckt 😉 Natürlich kannst Du mir auch hier gern einen Kommentar hinterlassen.

 

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