Spargel mit Safran-Zitronenbutter

SPARGEL UND SAFRAN IM KÖSTLICHEN DUETT

Safran oder auch „rotes Gold“ genannt, ist nicht ohne Grund das teuerste Gewürz der Welt. Safran wird aus dem Inneren des Crocus sativus, einem zu der Familie der Schwertlilien gehörenden Krokus, geerntet.

Die lilafarbene Pflanze blüht nur von Ende Oktober bis Anfang November für etwa zehn Tage. In den Blüten befinden sich je drei rötlich-braune bis orangefarbene Blütennarben von etwa zehn Zentimetern Länge. Das ist das Safrangewürz. Anbaugebiete sind der Iran, Spanien, Kaschmir und Griechenland, der qualitativ beste und teuerste kommt angeblich aus dem spanischen Hochland.

Die Safranfäden müssen schnell geerntet werden, bevor sich die Blüten öffnen, da sie sonst ihr Aroma und damit ihren charakteristischen Geschmack einbüßen. Die Ernte ist unglaublich zeitaufwändig, 5.000 Fäden (etwa 25 Gramm) erfordern rund zehn Stunden Arbeit. Das erklärt auch, warum das Gewürz so kostbar ist.

Safran ist ein wesentlicher Bestandteil von Rezepten wie Paella oder Risotto. Erfahre hier noch ein bisschen mehr über das rote Gold. In diesem Rezept trifft er auf den zarten Geschmack von weißem Spargel. Gemeinsam bilden diese beiden ein aromatisches Duett der Extraklasse.

DAS REZEPT

Spargel mit Safran-Zitronenbutter ist ein unglaublich aromatisches Rezept, der Duft von Safran und Zitronenschale zieht sich sanft durch die Küche und lässt einem echt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Gleichzeitig ist es super einfach und schnell gemacht. Mit nur wenigen, erlesenen Zutaten lässt sich so ein Gericht zaubern, dass auch Gäste beeindrucken wird – versprochen.

Da ich keine Milchprodukte vertrage und überwiegend pflanzenbasiert esse, verwende ich für das Rezept pflanzliche Butteralternativen. Dabei ist es wichtig, dass sie dem echten Buttergeschmack sehr nah kommen. Meine Favoriten sind Alsan-Bio und Deli Reform Das Original. Da ich aber insgesamt auf unverarbeitete Lebensmittel setze, nutze ich Alternativen nur selten. Wie ist es bei Dir? Verrate es mir doch weiter unten in den Kommentaren.

Die Safran-Zitronenbutter ist natürlich das Herzstück des Gerichts, aber auch bei der Spargelzubereitung habe ich so meine eigene Routine entwickelt. Ich würze das Spargelwasser immer mit Salz, Gemüsebrühe, Apfelessig, Lorbeerblättern und Zucker, das reduziert das leicht bittere Aroma im Spargel.

Dazu kommen dann frisch geriebene Zitronenschale, granulierter Knoblauch, Salz und frische Petersilie. Die Safranfäden gebe ich erst am Ende dazu, damit das Aroma erhalten bleibt. Man kann sie auch früher hinzugeben, das verstärkt die gelbe Farbe des Gerichts, aber dann verliert sich auch mehr Geschmack.

Als Beilage gab es bei mir ganz schlicht festkochende Frühkartoffeln und einen grünen Salat. Da die Safranbutter der Star des Gerichts ist, mag ich die Beilagen lieber zurückhaltend.

DIE ZUTATEN

Für zwei Personen

1 kg weißen Spargel
Für das Spargelwasser:
1 Lorbeerblatt, Apfelessig, Salz, Brühe, Zucker (nach Geschmack)
400 g Frühkartoffeln geschält

Gebratene, karamellisierte Zwiebelringe

Für die Safran-Zitronenbutter
80 g Butter(alternative)
Abrieb von ½ Zitrone (bio)

Glatte Petersilie gehackt (nach Geschmack)
Granulierter Knoblauch
1 – 2 Msp. Safranfäden

 

DIE ZUBEREITUNG

Zunächst den Spargel und die Kartoffeln schälen. Währenddessen schon einmal das Spargelwasser aufstellen und mit einem guten Schuss Apfelessig, Salz, Brühepulver und Zucker würzen. Ich würze es immer etwas kräftiger und bewahre es nach dem Kochen auf, um am Folgetag noch eine leckere Spargelsuppe daraus zu zaubern. Dann den Spargel im Spargelwasser und die Kartoffeln in Salzwasser kochen bis sie gar sind.

Während der Spargel und die Kartoffeln garen, Butter auf kleiner Stufe in einem kleinen Topf zerlassen. Ich gebe die Zitronenschale schon am Anfang hinein, weil ich das Zitronenaroma unglaublich gerne mag. Sobald die Butter geschmolzen ist, mit Knoblauchpulver und Salz abschmecken. Zuletzt die Safranfäden und die frische, gehackte Petersilie hinzugeben und sich am herrlichen Duft erfreuen, der sich durch die Küche zieht.

Nebenbei ein paar Zwiebelringe in einer Pfanne braten und karamellisieren. Die Kartoffeln abgießen und dann im Topf noch einmal kurz auf der heißen Herdplatte trocknen. Ich gebe meist noch frische Kräuter zu, hier hatte ich Schnittlauch da.

Der Beilagensalat bestand einfach aus grünem Salat und ein paar selbstgezogenen Microgreens bzw. gekeimten Chia Samen. Habt ihr schon einmal Chia Sprossen gezogen? Ich war begeistert, wie einfach das geht. Wenn Du wissen möchtest, wie ich das gemacht habe, lass es mich in den Kommentaren wissen.

ICH WÜNSCHE DIR GUTEN APPETIT

Dir hat der Spargel mit Safran-Zitronenbutter geschmeckt? Oder vielleicht magst Du das typische Aroma von Safran einfach nicht?  Vielleicht möchtest Du auch mein veganes Risotto aus Pastinaken probieren?

Wenn Du das Rezept nachkochst, poste mir doch ein Bild von Deinem Safranspargel mit dem Hashtag #golightyoga auf Instagram, damit ich es sehen kann! Viel Spaß beim Nachkochen, ich bin gespannt, ob es Dir schmeckt!

 

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